Miteinander im Wiesental
Gemeinschaftliches, generationenübergreifendes Wohnprojekt im Aachener Wiesental (Fertigstellung geplant in 2022)

Über uns  

Wir möchten uns hier gerne vorstellen und unsere Vorfreude aufs gemeinschaftliche Wohnen teilen.

Die Gruppe möchte wachsen und freut sich auf Singles, Alleinerziehende, Paare und Familien aus allen Einkommensbereichen, die sich ihren Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen verwirklichen wollen und dazu bereit sind, sich aktiv in die Projektentwicklung einzubringen.

Mechthild White

Jahrgang: 1950
Berufliches: Kinderkrankenschwester, Freiberuflerin in verschiedenen Kunstgewerben, Eigentümerin einer KiTa in Neuseeland, lebenslange Studentin
Interessantes: Ich bin eine Weltenbummlerin, habe fast 30 Jahre in Neuseeland gelebt, aber auch in Fidschi, Arizona, Abu Dhabi und Australien. Ich habe 2 erwachsene Kinder (auch Weltenbummler), bin geschieden, glaube an lebenslanges Lernen, was ich mir mit einem Master in meinem 58. Lebensjahr bewiesen habe. Ich bin seit 2010 wieder in Deutschland , hatte für 5 Jahre ein kleines BnB Hotel in Monschau und bin vor Kurzem nach Aachen umgezogen und im Unruhestand. Ich bin sehr engagiert in der Flüchtlingshilfe.
Freizeit: Ich arbeite gerne mit meinen Händen, stricken, nähen, weben, würde auch gerne wieder töpfern. Weiterhin gehe ich viel und gerne spazieren und möchte gerne wandern, muss aber trainieren. Mehrmals Yoga in der Woche. Auch koche und backe ich gerne und vielseitig, bin Vegetarierin, und mache gerne Gartenarbeit. Ich lese viel, entweder Romane oder Sachbücher zu den Themen Umwelt, Anthropologie und Reiseberichte. Ich reise weiterhin sehr gerne, es gibt noch viel zu sehen!

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...
... mit Menschen unter einem Dach zu leben, mit denen ich hoffentlich ein paar meiner Interessen teilen kann.
... gemeinsam im Garten zu werkeln und schöne blühende Rückzugsorte zu gestalten.

Verena, Matthias & Julia Dannapfel

Jahrgänge: 1988, 1986 und 2019

Verena

Berufliches: Bauingenieurin, zunächst Bauleitung, aktuell Forschung und Lehre im Bereich Gebäudetechnik
Interessantes: Ich packe die Dinge gerne an und versuche meinen persönlichen Beitrag zu leisten, die Welt ein Stückchen besser zu machen. So war ich in der Fachschaft aktiv, habe in der Entwicklungszusammenarbeit mehrere Jahre mit Ingenieure ohne Grenzen gearbeitet und über vier Monate ein Sanitärprojekt in Kenia umgesetzt. Seit drei Jahren sind Matthias und ich Mentoren im Flüchtlingspatenprogramm der Bürgerstiftung Aachen.
Freizeit: Ich spiele Klavier, singe gerne und nehme seit 2018 wieder Musikunterricht. Ich lese ungefähr drei Bücher pro Monat. Besonders gerne autobiographische Romane interessanter "Normalos" und Romane aus anderen Zeiten oder Ländern, wenn sie nicht zu klischeehaft sind. Ich gehe gerne spazieren, früher mit Hunden aus dem Tierheim, jetzt mit meiner Tochter ;-) Ich treffe mich auch oft während der Woche zum Essen, spielen oder auf ein Glas Wein und wir fahren jedes Jahr gemeinsam mit Freunden in Urlaub.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...
... mit Julia im Lastenrad vom Markt wieder zu kommen, spontan einen Zwischenstopp auf der Terrasse einzulegen und ein paar frische Äpfel mit Groß und Klein zu teilen.
... eine große Weihnachtsbäckerei mit Kindern voller Mehl und fröhlich schwatzenden und Rezepte austauschenden Mitbewohnern.

Matthias

Berufliches: Wirtschaftsingenieur (Maschinenbau), Oberingenieur an der RWTH Aachen, Geschäftsführer eines Start-Ups für Fabrikplanung
Interessantes: Mechthilds Motto des lebenslangen Lernens kann ich nur zustimmen. Ich beschäftige mich gerne mit anderen Menschen, Kulturen und Sprachen. Deshalb habe ich als Zivi in einer Arbeitsstätte für Menschen mit Einschränkungen gearbeitet, während des Studiums ein halbes Jahr in den USA gelebt und Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch sowie ein wenig Kisuaheli gelernt. Ein bisschen ist auch hängen geblieben ;.). Auch sonst lerne ich gerne Neues und freue mich schon darauf, euch und eure Geschichte kennenzulernen..
Freizeit: Ich mache gerne Sport, vor allem Basketball, Fußball und Fitness. Außerdem lese ich gerne Biografien bedeutender Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, die aber auch unterhalten müssen, sowie Populärwissenschaftliches und Satire, „Sonneborn geht nach Brüssel“ kann ich z. B. jedem empfehlen. Seit neuestem versuche ich mich auch in der handwerklichen Arbeit mit Holz und freue mich schon sehr auf unsere gemeinsame Werkstatt!

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...
... eine Tasse italienischen Espresso auf unserer gemeinsamen Terrasse nach dem Joggen an der Wurm.
... gemeinsame Nachmittage im Garten mit Grillen, wuselnden Kindern und tollen Menschen, die für mich sehr viel mehr sind als Nachbarn.

Ulla Stiesberg & Frank Stehr

Jahrgänge: 1941, 1958

Ulla

Berufliches: Berufsausbildung als Fotografin im Handwerk in Emmerich, bis 1970 selbstständig. 1977 Ausbildung zur Krankenschwester und bis 1998 in diesem Beruf tätig in der Kardiologie Intensiv, Neurochirurgie und zuletzt als Leitung in der Transfusionsmedizin der Uniklinik Aachen.
Interessantes:
Bis 1952 in Sachsen-Anhalt auf dem elterlichen Bauernhof als jüngstes von 6 Kindern aufgewachsen. Nach Enteignung der Eltern Flucht über mehrere Lager an den Niederrhein. 1954 Tod der Mutter. Nach der Heirat von 1960 bis 1970 während der Studienzeit meines Mannes an der RWTH waren wir als selbstständige Fotografen tätig. 2 Söhne und mittlerweile 3 Enkelkinder. 1981 Trennung ohne Scheidung, verwitwet seit 1998. 1983 meinen jetzigen Partner Frank kennengelernt, mit dem ich 30 Jahre in Kerkrade im eigenen Haus gelebt habe. Seit 1994 Ferienhaus in Sachsen-Anhalt als Ruheoase. Vorher Reisen mit dem Wohnmobil vor allem in Frankreich und Italien.
Freizeit: Lesen (10 Jahre im Lesekreis), klassische Musik genießen, Wandern, Radeln, Schwimmen und Reisen. Manches ist durch meine Gehbehinderung nicht mehr möglich.

Frank

Berufliches: Studium der Soziologie an der RWTH ohne Abschluss. 1987 Umschulung zum Physiotherapeuten in Bad Oeynhausen. Seit 1990 in einer Rehaklinik in Burtscheid bis heute beschäftigt. Von 1992-2018 als Personalrat, Mitarbeitervertreter, und Betriebsrat tätig. Zuletzt als Betriebsratsvorsitzender der Schwertbad GmbH.
Interessantes:
Aufgewachsen als Einzelkind im Ruhrgebiet. Abitur in Oberhausen. Seit 1979 in Aachen. 5 Jahre in einer WG mit 4 Mitbewohnern in Broichweiden gelebt und gearbeitet. Seit 1992 Verdi-Mitglied und seit 2004 Vorstandsmitglied im Fachbereichsvorstand 03 AC/DN/Erft. Seit 2018 ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Aachen. Seit 2020 Vertrauensperson in der Tagespflegeeinrichtung Villa Flora. Keine Kinder. Seit 1983 unverheiratet mit Ulla Stiesberg.
Freizeit:
Handwerken mit Holz und Metall. Umbauen und Gestalten vor allem in unserem Ferienhaus und im Garten. Musik hören, vor allem Klassik, Jazz und Balkan. Fotografieren und Ausstellungen besuchen. Fahrrad fahren, Bogenschießen und Reisen.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freuen wir uns auf...
... gute soziale Kontakte, Empathie für einander, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliche zwanglose Aktivitäten.

Alexa Bittner & Wilfried Fischer

Jahrgänge: 1968 und 1969

Alexa

Berufliches: Sachbearbeiterin an der RWTH Aachen seit 1992 in stets außergewöhnlich tollen Teams! Gelernt: Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch
Interessantes: Ich bin in Belgien in einer Großfamilie mit fünf Geschwistern aufgewachsen und habe einen französischsprachigen Kindergarten besucht. Seit 1987 lebe ich nun im schönen Aachen und habe zwei erwachsene Kinder. Ich komme leicht mit Menschen in Kontakt und bin abenteuerlustig.
Freizeit: Meine Leidenschaft in der Kunst gilt der Vintage-Collage (bereits 4 Ausstellungen!). Ich liebe fremde Sprachen und auch sehr meine Muttersprache Deutsch.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...
... endlich Gemeinschaft zu leben, die Kinder aufwachsen zu sehen und nach Hause zu kommen und zu wissen, dass irgendwie immer einer da ist.

Wilfried

Berufliches: freiberuflich IT-Berater für die ÖPNV-Branche, vorher bei IVU Traffic Technologies, zwischendurch nebenberuflich bei Cambio Carsharing. Gelernt: Mathematisch-technischer Assistent
Interessantes:
Schon in der Schule habe ich mich für Politik interessiert, mein Ziel war: Den GRÜNEN beitreten, solange es die noch gibt. Und sie gibt es immer noch… Seit den 90er Jahren mische ich in der Kommunalpolitik bei der Mobilität mit, seit 2014 als Ratsmitglied. Zum Wohnprojekt bin ich durch Neugier und durch einen Zufall gekommen: 2010 lag bei Cambio ein Flyer von Lebenswege – und die Gruppe hat mich fasziniert. Wow, schon 10 Jahre Wohnprojekt in meinem Leben. Wird nun Zeit, anzukommen und in die nächste Gestaltungsphase einzutauchen, wenn man sich jeden Tag sieht und Alltag miteinander teilt.
Freizeit:
Ich fahre gern Fahrrad und wühle mich durch den Garten, denn das Unkraut wächst immer und überall...

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich auf...
... das Miteinander in einem neu entstandenen Quartier mit einem innovativen Mobilitätskonzept.

 

Rita Wallace

Jahrgang: 1957

Berufliches: Ein dreiwöchiger High-School-Aufenthalt in den USA mit 15 Jahren hat mein Leben verändert und die Richtung vorgegeben: Etwas mit Sprache(n) sollte es sein. Also folgte ein Studium als Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch, dann der Kommmunikations/Medienbereich. Ich war lange Zeit Pressereferentin im US-Generalkonsulat Leipzig, und bin heute unter anderem Englischlehrerin für Senioren.

Interessantes: Eine neue Sprache lernen, heißt auch in ein neues Leben einzutauchen, in meinem Fall war es ein Leben mit einem Amerikaner in Kalifornien. Nach der Trennung und zurück in Deutschland ging es nach der Wende in den Osten – tatsächlich in gewissem Sinne damals auch eine andere Kultur mit unerwarteten Herausforderungen.

Ich möchte gerne neugierig bleiben, dazu gehört normalerweise (ohne Corona) auch das Reisen, ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen und der Gasthörerstatus an der Uni.

Freizeit: Ich lese gern und viel, mutiere aber auch ab und an zum Serienjunkie, ich mag es kreativ zu sein oder mich von Kreativen inspirieren zu lassen (Museen, Performances, Theater, Kino), Musik zu hören (aber auch Playlisten zu erstellen und zu tanzen), zu schwimmen oder zu wandern. Die Zeit mit Freunden ist mir wichtig.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...

… noch einmal ein neues Zuhause zu finden in einem spannenden Umfeld – menschlich und geografisch.

... Alltag zu teilen, zum Beispiel gemeinsam statt einsam zu essen.

Daniela, Malya & Malika Mehenga

Jahrgänge: 1986, 2015, 2017

Berufliches: Sozialwissenschaftlerin MA, anerkannte Erzieherin, Mediatorin; seit drei  Jahren arbeite ich in der Jugendwerkstatt AMOTIMA ganz in der Nähe vom Grundstück.

Interessantes: Ich bin ein bisschen auf unserem Planeten herum gekommen (Kanada, Brasilien, Istanbul, Kamerun), deshalb habe ich mich im Studium und meinen ersten Berufsjahren auf die Arbeit mit Migrant*innen und Geflüchteten fokussiert; auch in der AMOTIMA habe ich mit Jugendlichen mit unterschiedlichsten Wurzeln zu tun – ich finde, diese Arbeit sehr bereichernd. Auch meine Mädels fühlen sich an mehreren Orten zuhause – ein schönes Gefühl.  

Freizeit: Ich mache natürlich viel mit meinen zwei Töchtern: Wir treffen Freunde, spielen, backen, kochen, gehen Schwimmen oder in den Tierpark… Ich liebe Ausflüge und Wanderungen und vor allem Aktivitäten in der Gemeinschaft. Ich bin Christin und lebe dies auch. Ich liebe Hörbücher (zum Lesen komme ich oft nicht), Gesellschaftsspiele und mache gerne Sport.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...

...dass meine Mädels in der Gemeinschaft groß werden und dadurch wachsen können.

...zu wissen, dass jemand da ist, wenn man ihn/sie braucht, und zu wissen, dass man für den/die andere da ist, wenn man selbst gebraucht wird. 


stephan Louis

Jahrgang: 1959

Berufliches: BWL Studium in Saarbrücken, seit 1985 in verschiedenen Unternehmen im Bereich Finanzen. Derzeit in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen in Niedersachsen.  

Interessantes: Ich habe lange Zeit im Raum Aachen gelebt, war verheiratet und habe zwei Söhne, die in Maastricht studieren. Ich bin regelmäßig im Raum Aachen/Köln und möchte spätestens mit 63 wieder nach Aachen ziehen. Ich bin Saarländer, seit Kindheit französisch beeinflusst und Genussmensch.

Freizeit: Museumsbesuche insbesondere Impressionismus und Expressionismus oder Fotografie, ich fahre gerne Fahrrad und treibe gerne Sport – kommt derzeit aber zu kurz und müßte wieder verstärkt werden. Da bietet sich doch die Gruppe an. Wenn ich erst einmal das Berufsleben abgeschlossen habe finden sich bestimmt weitere Freizeitaktivitäten. Und ich spiele gerne Doppelkopf.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...

... mit Menschen ähnlicher Wellenlänge und Interessen zusammenzuleben.

... einen lebendigen Austausch über Gott und die Welt zu haben.

... füreinander da zu sein und miteinander Freude und Lebendigkeit zu erleben.

... zusammen zu grillen, zu klönen, ein Glas Wein zu trinken und so vieles mehr.

Meike Düppers

 Jahrgang: 1960

Berufliches: Nach kaufmännischer Tätigkeit zweiter Bildungsweg und halbes Biologiestudium. Schwenk zur EDV als Anwendungstrainerin, später Autorin für Lern- und Informationssysteme. Nach eher zufälliger Entdeckung des handwerklichen Kosmos hinter den Theaterkulissen jetzt freiberufliche Bühnenplastikerin.

Interessantes: Aufgewachsen bin ich im Rheinland als Älteste von drei Geschwistern. Es hat sich schon früh immer wieder ergeben, dass mir interessante Dinge begegnet sind, die ich weiter verfolgen wollte. So habe ich unterschiedlichste Welten kennengelernt, die meinen wenig geradlinigen Lebenslauf geformt haben. Inzwischen empfinde ich genau das aber als Vorteil und es darf gern so weitergehen. Immer wieder Neues kennenlernen, Zusammenhänge entdecken; manchmal schliessen sich auch Kreise, das ist dann besonders schön. Etwas selbst herzustellen macht mir viel Freude; ich gehe lieber in den Baumarkt als Klamotten kaufen und bin inzwischen Meisterin im Zweckentfremden geworden.

Freizeit: Hand-Arbeiten aller Art und mit verschiedensten Materialien, Fachbücher und Romane, Yoga, die Natur genießen und sie beobachten, fremde Kulturen und Sprachen, Musik hören und machen, gern würde ich meine eigene Stimme besser kennenlernen.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...

bisher Unbekannte zu Wahlverwandten zu machen,

sowohl Gemeinschaft als auch Alleinsein geniessen zu können,

endlich Kinder um mich herum zu haben, spielen, basteln, vorlesen, uvm.

Stefanie Müller

Jahrgang: 1968

Berufliches: Angestellte der Stadt Aachen im Gleichstellungsbüro und nebenberuflich als mobile Fotografin für Baby- und Kinderfotografie unterwegs.

Interessantes: Nach 20 Jahren Vollzeitjob in Teilzeit, um andere Dinge außer den Bürojob zu machen. Eine Zeitlang Stadtführerin für verschiedene Touren in Aachen bei Stadtbekannt & Co. Affinität für Grafikprogramme und so Autodidaktin in Sachen Adobe Photoshop und Indesign. Nebenberufliche Honorararbeiten für Veranstaltungen und Printmedien in Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern. Die erste Kamera zur Kinderkommunion bekommen und ab da war die Kamera ständige Begleiterin.

Freizeit: Engagiert in der Flüchtlingshilfe durch Sprachpatenschaften. Handwerksarbeiten wie Fliesen legen, Mosaiken, Wände streichen und auf der Terrasse in der Erde wühlen. Lesen, Radfahren, Wandern, fotografieren, Dinge organisieren/planen, mit Freunden lachen und reisen.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...

in Gemeinschaft zu leben – für einander da zu sein. Zu wissen, es ist immer jemand im Haus. Den Kindern beim Aufwachsen zuzusehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Jede Menge Menscheln in allen Richtungen… klönen, grillen, diskutieren, lachen, weinen, gemeinsame Projekte gestalten.

Maren Wynands, Michael Köberlein & Juri

Jahrgänge: 1988, 2020

Maren

Berufliches: Gelernte Buchhändlerin, in der Mayerschen als Abteilungsleiterin für Fach- und Sachbuch. Kurz vor der Schwangerschaft aus persönlichen und ideellen Gründen gewechselt, Teilzeitstelle als Geschäftsassistentin in einem Tantramassagestudio und Start der Ausbildung zur systemischen Coachin. Aktuell pausiert alles Berufliche und nach der Elternzeit lasse ich mich überraschen, was mich anzieht.

Interessantes: Ich engagiere mich in Vereinen, die für eine alternative Lebensweise einstehen. Zu meiner Studienzeit in Aachen war das der Malteserkeller, ein spelunkiger Musikclub für jede:n, der sich nicht zum "Mainstream" zählte. Jetzt in Köln sind es die Gemüsekoop, eine Solidarische Landwirtschaft, und die autofreie Siedlung, in der wir leben. Immer begeistern mich diese Orte, Gruppen und Menschen und die Tatsache, dass man gemeinsam abseits von gesellschaftlichen Stereotypen und kapitalistischen Strukturen wertschöpfende Lebens(t)räume gestalten kann.

Freizeit: Neben dem oben genannten Engagement: Lesen und philosophieren über Erkenntnis, Moral, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Warum Wieso Weshalb und überhaupt, auch gerne beim Wandern und einem köstlichen Stück Kuchen.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich darauf...
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.. mir mit Menschen, für die Toleranz und Nachhaltigkeit selbstverständlich sind, ein Zuhause aufzubauen und von ihren Lebenserfahrungen zu lernen.
...dass unser Kind/ unsere Kinder sich in einer großen "Dorfgemeinschaft" entfalten können.

Michael

Berufliches: Projektmanager und Konzepter für Web- und Softwareentwicklung sowie spielerisches und digitales Lernen, Serious Game, aber schon länger Sehnsucht nach was anderem als Bürojob.

Interessantes: Noch in der Sowjetunion geboren, mit 4 Jahren nach Deutschland gekommen und als ältester von drei Brüdern nahe Aachen aufgewachsen. Für den ersten Job nach Köln gezogen und jetzt wieder zurück. Stets auf der Suche nach dem guten Leben und ewige Oszillation zwischen impulsivem Genuß und buddhistischer Zurückhaltung. 

Freizeit: Wenn es existiert, finde ich es mit ziemlicher Sicherheit interessant: ob Konstruktivismus oder antikes Griechenland, chinesische Tuschemalerei oder persische Dichtung, Noise Rock oder Tschaikowsky. Alles ziemlich kopflastig, also zum Ausgleich gerne Kraftsport oder Wandern in den Bergen. Wobei ich auch noch gerne mehr mit den Händen arbeiten würde. Ansonsten noch gutes Essen, guter Wein...

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich auf...
...die Gemeinschaft als Gegenmittel zur Isolation des modernen Lebens
...Kinder um mich rum und helfende Hände bei den eigenen
...neue Impulse und andere Meinungen


Birgit und Ulrich Hornscheidt

Jahrgänge: 1953 und 1956

Birgit

Berufliches:  1974 Abschluss als Med. ,Techn. Radiologieassistentin in Münster. Dann Umzug nach Aachen. Lange Zeit habe ich in radiologischen Abteilungen gearbeitet. Dann abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit an der KFH Aachen. Jetzt freiberuflich als Berufsbetreuerin tätig. 

Interessantes: Ein Sohn, 1978 geboren; Scheidung vom Vater 1982. Ich setzte mich gerne für andere Menschen ein und kann dabei manchmal recht hartnäckig sein (daher meine Berufstätigkeit). Als viertes Kind in der Nähe von Münster aufgewachsen.

Freizeit: Ich arbeite gerne im eigenen Schrebergarten und freue mich dann über die eigene Ernte von Obst und Gemüse. Ansonsten Radeln, Wandern, Theater- und Konzertbesuche.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich auf...

gemeinsames Kochen und Backen und mit unterschiedlichen Generationen zusammen zu leben.

Ulrich

Berufliches: Mein ganzes Berufsleben habe ich immer im weiteren Sinne im gärtnerischen Bereich gearbeitet. Vom Arbeiten im biologisch-dynamischen Gemüseanbau, mit fünf Jahren Zwischenstation in Südfrankreich, zum Landschaftsgärtnermeister. Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Verbindung von Gärtnern mit der Arbeit am Menschen. Zur Zeit bin ich Ausbilder und Lehrer für junge Menschen, die Schwierigkeiten im Bereich des Lernens haben. Seit 25 Jahren bin ich zudem in meinem Bereich im Nebengewerbe selbstständig, eine längere Zeit habe ich auch ganz davon gelebt.

Interessantes: Ich habe einen erwachsenen Sohn und einen erwachsenen Stiefsohn, die beide in Aachen wohnen; aufgewachsen bin ich mit fünf Geschwistern in Düsseldorf. Ich glaube, ich probiere gerne mal was aus. So habe ich in 2018 für ein Jahr in meinem Traumprojekt in einer Community in Schottland mit psychisch Kranken als Gartentherapeut gearbeitet und gelebt. Ich denke ich habe da viel gelernt.

Freizeit: Ich bin Anfänger im Musizieren mit der Posaune und spiele in einem Orchester. Meine Kreativität findet Form im Malen in der Gruppe und anderem. Ich leite auch gerne Entspannungsübungen an. In unserem Schrebergarten baue ich mit meiner Frau Gemüse an und freue mich ,wenn ich dann in der Sonne sitze und z.B. eine superleckere Möhre esse. Musik gemeinsam bei Konzerten erleben macht mir Freude.

Bei unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt freue ich mich auf...

... das gemeinschaftliche Tun mit Austausch und auch für andere da zu sein .

Durch mein Leben hat sich als roter Faden gezogen, dass ich meine wichtigsten Erfahrungen in Gruppenzusammenhängen gemacht habe.  Als Jugendlicher in unserer Theatergruppe, unserer WG usw. Jetzt erst wieder in der Community in Südschottland.